„Säureschutz-Mantel“ (Teil 3)
Wie wichtig ein unbeschädigter Säureschutzmantel ist wissen wir vor allem dann, wenn die Schutzfunktion dieses unsichtbaren Films eingeschränkt oder komplett verloren gegangen ist. Dazu ist notwendig, die Zusammensetzung zu kennen und zu verstehen. Der Organismus stellt diesen Schutz der Hautoberfläche über zwei Grundstoffe selbst her: Sebum und Schweiß. Sebum heißt übersetzt Talg und besteht aus verschiedenen Fettgrundstoffen = Fettsäuren. Diese verschiedenen Fettsäuren und Squalene werden in den Talgdrüsen gebildet und an die Hautoberfläche ausgeschüttet. Dort verbinden sich körpereigene Fett- und Ölbestandteile mit dem Schweiß und bilden gemeinsam den berühmten „Säureschutz-Mantel“. Die Hautoberfläche ist geschützt vor Kleinstlebewesen wie Bakterien oder Keimen wie Viren und kann ihre Funktion unbeeinträchtigt. Wahrnehmen.